Herausforderung gemeistert

Mit der Black Bay P01 gewinnt Tudor im siebten Jahr der Teilnahmen bereits den fünften Preis beim Grand Prix d’Horlogerie de Genève. Die Vorlage zu dieser Uhr war dabei nie erhältlich.

In den 1960er-Jahren entwickelte der Schweizer Uhrenhersteller Tudor den Prototypen einer Taucheruhr für die US Navy. Codename: „Commando“. Diese Uhr kam nie auf den Markt, sondern verschwand im Archiv – und stand jetzt Pate für die Black Bay P01.

Und die gewann beim diesjährigen Grand Prix d’Horlogerie de Genéve direkt den „Challenge“-Preis. Tudor ist seit 2013 Teilnehmer der prestigeträchtigen Veranstaltung und hat seitdem fünf Preise gewinnen können. Gleich im ersten Jahr als Teilnehmen gab es den „Revival“-Preis für die berühmte Heritage Black Bay. Zwei Jahre später gab es für die Taucheruhr Pelagos den Preis für die beste „Sports Watch“. 2016 und 2017 gingen die Preise in der Kategorie „Petite Aiguille“ an die Black Bay Bronze und Black Bay Chrono.

Typisches „Snowflake“-Motiv ziert die P01

Die Black Bay P01 reiht sich also nahtlos in die Reihe ein. Ihr auffälligstes Merkmal ist das klappbare Anschlagssystem für die in beide Richtungen drehbare Lünette. Ein bewegliches Endelement auf der 12-Uhr-Position macht dieses System erst möglich. Dieser Mechanismus zur Verriegelung wurde bereits 1968 patentiert.

Für eine Taucheruhr typisch ist die Wasserdichtheit bis 200 Meter. Ferner besitzt die P01 die für die Black-Bay-Reihe typischen Snowflake-Zeiger. Diese prägen seit 1969 das Gesicht der Tudor-Taucheruhren. Auf dem gewölbten Zifferblatt, welches in mattschwarz gehalten ist, wurden phosphoreszierende Stundenindizes aufgemalt. Das hauseigene Automatikwerk MT5612 verleiht der P01 die gewohnte Präzision.

Sicher an Handgelenk gehalten wird die P01 durch ein speziell entwickeltes Armband auf Kautschukbasis. Ein „Snowflake“-Motiv auf der Rückseite ziert das Armband. Wie auch schon beim Prototypen verbinden bewegliche Bandanschlüsse Armband und Gehäuse.